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Mein Chef ist ein Arschloch, Ihrer auch?

Newsletter 1/09 - Schlechte Mitarbeiterführung kostet Unternehmen Milliarden

Newsletter PersönlichkeitMein Chef ist ein Arschloch, Ihrer auch?
Bücher mit diesem und ähnlichen Titeln sind derzeit Verkaufsschlager in Deutschland.
Und tatsächlich, jüngere Studien, wie z.B. die der Beratungsgesellschaft „Gallup“, belegen, dass der Kündigungsgrund Nr. 1 in Deutschland der Chef ist.
Doch das Problem beginnt schon lange vorher. Frustrierte Mitarbeiter, die bereits innerlich gekündigt haben, verursachen jährlich Kosten in Höhe von 72 Milliarden Euro in Deutschland.
Nach Prof. Winfried Panse, Kölln, belaufen sich die betriebswirtschaftlichen Verluste in Deutschland jährlich auf ca. 100 Milliarden Euro. Verursacht durch Stress, Mobbing, schlechtes Klima, Konflikte, Unzufriedenheit, Machtkämpfe, Intrigen, Angst usw. Mehr dazu
43 Prozent der Mitarbeiter, die von ihrem Chef schlecht behandelt werden, gehen daraufhin unhöflich mit ihren Kunden um.
Und in 72 Prozent der Fälle lästern solche Mitarbeiter auch gegenüber Dritten über ihr Unternehmen und den Chef. Neben dem Produktivitätsverlust droht dazu auch ein Imageverlust (Quelle: Studie University of South Florida).
Nach Angaben des Instituts empirica Delasasse werden 51,4 Prozent der Unternehmen seit der Krise autoritärer geführt. 48,7 Prozent fürchten so sehr um ihren Job, dass Engagement, Risikobereitschaft und Innovationsfreude abnehmen.
54,1 Prozent der Arbeitnehmer und Chefs zögern aus Angst bei Entscheidungen.
Ein sehr großer Teil der Arbeitszeit wird bei Führungskräften mit „Machtspielen“ und zur „Sicherung der eigenen Position“ verschleudert. Nach Aussagen der Beratungsstelle „Balance“, des Vereins gegen psychosozialen Stress und Mobbing, sogar bis zu 90 Prozent! Diese Macht- und Angststrukturen behindern und lähmen die Veränderungen in der Organisation.

Was ist zu tun, um das Unternehmen voranzubringen?!
Viele Organisationen verändern sich derzeit im Aufbau:
Neue Hierarchieebenen werden eingeführt, andere verschwinden. Entscheidungskompetenzen verändern sich.
Solche Veränderungen können nur gelingen, wenn Vorstände und Chefs persönlich das Risiko tragen und sich trauen, Macht und Einfluss abzugeben und an andere Funktionsträger zu delegieren.
Veränderungen in der Organisation sorgen immer für große Verunsicherungen in den menschlichen Beziehungsstrukturen.
Das äußert sich ganz individuell. Daher ist Führung ein ganz individueller und emotionsgeladener Prozess zwischen zwei Menschen.

Führung kann man lernen!
Ein verbreiteter Irrtum, den wir bei Checkpoint in Gesprächen mit Unternehmen immer wieder hören ist: „Führen kann man, oder man kann es nicht“.
Es wird dabei oft vergessen, dass ein Aufstieg in eine Führungsposition einem Berufswechsel gleichkommt. Und ein neuer Beruf will erlernt sein.
Als gute Führungskraft sind außer dem fachlichem Know – how insbesondere soziale und personale Kompetenzen unabdingbar.
Gute Führungskräfte müssen ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Selbstsicherheit ausstrahlen. Sie müssen persönliche Unsicherheiten überwinden, kritikfähig sein und ein feines Gespür für Situationen und andere Menschen haben. Sie müssen einen „guten Draht“ zu sich selbst und zu den eigenen emotionalen Prozessen entwickeln, um klar differenzieren zu können.

Schlüsselkompetenzen der Zukunft

Kommunikation findet nur zu 15 Prozent auf der Sachebene und zu 85 Prozent auf der Beziehungsebene statt.
Die Fähigkeit, sich selbst und andere Menschen auch in schwierigen Situationen zu motivieren, zu führen, ist wesentlich. Führungskräfte müssen persönliche Tiefschläge schnell verarbeiten und unangenehme Nachrichten so vermitteln können, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen und Vertauen haben. Von Führungskräften hängen maßgeblich die Stimmung und der Erfolg des Unternehmens ab. Ist die Stimmung gut, wird kreativ, motiviert und produktiv gearbeitet!
Ist die Stimmung schlecht, sinkt die Produktivität.
Dem kann abgeholfen werden! Siehe dazu Feedback vom Teamtraining

Personalentwicklung ist wesentlicher Erfolgsfaktor

Gerade jetzt, wo die Lage in einigen Unternehmen angespannt ist und um jeden Preis „gespart werden muss“, wird oft bei der Personalentwicklung an erster Stelle gestrichen.
Frustrierte und demotivierte Mitarbeiter werden mit Sicherheit keine Höchstleistungen vollbringen. Aber gerade jetzt sind Spitzenleistungen gefragt!
Daher sind die Personalabteilungen JETZT gefordert, die Motivation, das Vertrauen, die Kreativität und den Teamspirit zu fördern.
Die wichtigste Ressource des Unternehmens ist der Mitarbeiter!
Ein Training bei Checkpoint wirkt nachweislich und nachhaltig!

Wissenschaftliche Studie »

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